Charlie Bracke erzählt von seiner Computerspielsucht

Charlie Bracke kann sich nicht an eine Zeit erinnern, in der er nicht auf Videospiele stand. Als er 5 Jahre alt war, liebte er es, Wolfenstein 3D zu spielen, ein grobes, cartoonhaftes Computerspiel, in dem ein Spieler versucht, aus einem Nazi-Gefängnis zu entkommen, indem er durch virtuelle Labyrinthe navigiert, während er seine Feinde niedermäht. In seinen Teenager-Jahren wurde er besessen von raffinierteren Shootern und einer neuen Generation von Online-Spielen, die es Tausenden von Spielern ermöglichten, ausgedehnte Fantasiewelten zu bewohnen. Ultima Online, World of Warcraft, The Elder Scrolls und Online Slots – er verbrachte bis zu 12 Stunden am Tag in diesen imaginären Reichen, baute Städte und Festungen, kämpfte in epischen Schlachten und jagte nach Schätzen.

Während seiner Kindheit bereitete ihm Brackes Leidenschaft für Videospiele, wie die der meisten jungen Amerikaner, keine ernsthaften Probleme. In der Schule verstand er sich mit fast allen und hielt sich an glatte Einsen. Seine Hausaufgaben waren so einfach, dass er sie im Bus oder in der Klasse erledigen konnte, was ihm erlaubte, die Zeit, die er mit dem Spielen verbrachte, zu maximieren. Nach der Schule spielte er oft stundenlang mit seinem Cousin und einer kleinen Gruppe enger Freunde Videospiele, bevor er zum Abendessen nach Hause ging. Dann ging er in die Höhle und spielte vor dem Schlafengehen noch einige Stunden am Computer der Familie. Wenn seine Eltern sich beschwerten, sagte er ihnen, dass es nicht anders sei als ihre Gewohnheit, jeden Abend fernzusehen. Außerdem machte er seine Hausaufgaben und bekam gute Noten – was wollten sie noch mehr? Sie gaben nach.

Als Bracke an die Indiana University Bloomington ging, änderte sich alles. Wenn er den Unterricht schwänzte oder bis 3 Uhr morgens Spiele spielte, schien es niemanden zu kümmern. Und nur er hatte Zugang zu seinen Noten. Nach einer schwierigen Trennung von einer langjährigen Highschool-Freundin und dem Tod seiner Großmutter versank Bracke in eine Phase schwerer Depressionen. Er begann, einen Therapeuten aufzusuchen und Antidepressiva zu nehmen, aber in seinem ersten Lebensjahr spielte er den ganzen Tag Videospiele und verließ sein Zimmer nur noch selten. Er ignorierte strategisch das Klopfen an der Tür und die Textnachrichten von Freunden, um den Eindruck zu erwecken, er sei im Unterricht. Schließlich fiel er in den meisten seiner Kurse durch, so dass er den Unterricht abbrach und wieder zu seinen Eltern in Ossian, Ind. zog, einer Stadt mit etwa 3.000 Einwohnern, wo er einen Job bei Pizza Hut bekam.

Sein Leben dort fiel in einen vertrauten Rhythmus: Er wachte auf, ging zur Arbeit, kehrte nach Hause zurück, spielte bis spät in die Nacht Videospiele und wiederholte den ganzen Zyklus. „Das kam mir überhaupt nicht komisch vor“, erinnert er sich. Es fühlte sich ähnlich an wie in der High School, aber mit Arbeit statt Unterricht. „Und die Zeit, die ich früher mit Freunden verbracht habe, war vorbei, weil sie in andere Gegenden gezogen waren“, sagt er. „Und ich dachte irgendwie, das wäre der Lauf der Welt.“ Casino24 warnt vor Spielsucht.

Online Glücksspiele

Mit Online-Glücksspielen sind Glücksspiele gemeint, welche über das Internet gespielt werden können. Wer also ein Computer, ein Handy oder ein anderes internetfähiges Gerät besitzt, kann sich bei Online-Anbietern registrieren. Für die Spielteilnahme ist dann Geld oder ein geldähnlicher Ersatz nötig.

Der Spielausgang hängt wie bei jedem Glücksspiel vom Zufall ab. Die einzelnen Spiele sind den realen Spielen sehr ähnlich. So gibt es auch einen virtuellen Glücksspielautomaten. Ebenso ist es bei Online-Wetten oder beim Online-Poker. Der Unterschied zwischen den Online- und den normalen Glücksspielen besteht in der Gefährung von einer Spielsucht. Bei virtuellen Glücksspielen ist die Spielsuchtgefahr größer wie diese Casino Test zeigt.

Das Internet ist als Zugang schließlich fast überall vorhanden. Dazu verlaufen die Runden schnell und über Bezahlverfahren wie Lastschrift oder Kreditkarten werden die Ausgaben leicht ausgeblendet. Hinzukommen niedrige Einsätze. Damit ist der Versuch groß, den Gewinnern hinterherzujagen und bei Verlust erneut zu spielen. Außerdem fehlt im Internet der Jugend- und Spielerschutz. Es kann 24 Stunden pro Tag gespielt werden. Auch Spieler*innen, welche wegen ihrer Spielhäufigkeit wo anders gesperrt sind, kommen hier weiterhin dran.

Private Glücksspiele und Gewinnhotlines

Private Glücksspiele sind nicht legal. Gemeint sind hiermit Glücksspiele, welche privat organisiert werden und keiner gesetzlichen Reglementierung unterliegen. Wie alle anderen Glücksspiele sind auch sie gefährlich und mit ihnen kann eine Spielsucht entstehen.

Gewinnhotlines:

Hier wird Spielenden eine sehr leichte Frage gestellt. Sie müssen anrufen. Dabei kommen sie kaum durch. Der Spieleinsatz bei einer Gewinnhotline ist die Telefongebühr. Je öfter jemand anruft, desto mehr muss er somit bezahlen. Somit kann es indirekt zu starken Ausgaben kommen. Außerdem kann der Jugendschutz kaum gewährleistet werden. Die mögliche Suchtgefährdung ist nicht zu unterschätzen. Schließlich werden noch hohe Gewinne versprochen und Moderatoren/Moderatorinnen fordern bei einer Gewinnhotline im Fernsehen die möglichen Teilnehmer*innen immer wieder zum Anrufen auf.

Lotto

Hierzulande ist Lotto das beliebteste Glücksspiel. Vor allem das Glücks-Spiel 6 aus 49 ist vielen bekannt. Die Wahrscheinlichkeit, die 6 richtigen Zahlen zu tippen, ist sehr gering. Die Gewinnwahrscheinlichkeit befindet sich bei 1 zu 14 Millionen. Alle 6 Zahlen und die richtige Superzahl zu bekommen, liegt sogar bei 1 zu 140 Millionen. Selbst mit Systemspielen, welche mehr Geld kosten, bleibt die Gewinnwahrscheinlichkeit gering.

Die Ziehungen finden zweimal pro Woche, nämlich Mittwoch und Samstag statt. Damit sinkt das Risiko für eine Spielsucht etwas. Erhöht wird es jedoch durch einen geringen Einsatz und und durch einen hohen Jackpot. Übrigens ist der Veranstalter der Deutsche Toto- und Lottoblock. Dieser leitet ebenso das Spiel 77, Super 6, Glücksspirale sowie Keno.

Beim Keno gibt es hohe Gewinne und die Ziehungen finden jeden Tag statt. Des Weiteren wurde 2012 Eurojackpot eingeführt. Dabei gilt es 5 Zahlen aus 50 und 2 Zahlen aus 10 ausgewählt werden. Zur Ziehung kommt es einmal jede Woche. Außerdem sind die Chancen auf kleinere Gewinne höher wie bei 6 aus 49. Damit tut das Suchtpotenzial steigen. Schließlich spielen viele Spieler gleich weiter, sobald sie etwas gewinnen. Denn sie möchten noch mehr. Weitere Lotteriespiele sind die Klassenlotterien.

Die Norddeutsche Klassenlotterie die Süddeutsche Klassenlotterie sowie die Deutsche Fernsehlotterie lassen Lose verkaufen mit einer Nummer. Bei regelmäßigen Ziehungen wird eine Losnummer gezogen und bei Übereinstimmung Geld ausgezahlt. Zudem gibt es noch Rubbellose und Sofort-/Losbrieflotterien. Bei ihnen wird gleich nach dem Erwerb des Loses der Gewinn erfahren. Gewinne verleiten dabei zum Weiterspielen. Niederlagen genauso. Schließlich will man das verspielte Geld gleich wieder reinholen. Somit liegt die Suchtgefahr hier am höchsten.

Einen Spielerschutz gibt es aber auch im Lotto. Somit darf niemand unter 18 Jahren Lotto spielen. Auch die Zugänge zum Online-Lotto gelten erst ab 18 Jahre. Des Weiteren dürfen nach 1. GlüÄndStV die Personen nur maximal 1000€ pro Monat verspielen. Manche Lotterien sind zudem nur mit einer Kundenkarte möglich.